Praxisinhaber, die ihren MFA und Praxispersonal eine Direktversicherung anbieten, berichten von einer deutlich gesteigerten Mitarbeiterbindung und reduzierten Fluktuation – besonders wirksam ist ein Arbeitgeberzuschuss über dem gesetzlichen Minimum von 15 %. Die Erfahrung zeigt, dass bereits 20–25 % Zuschuss als besonders attraktiv wahrgenommen wird.

Hintergrund

Erfahrene Praxisinhaber empfehlen, bei der Anbieterwahl auf niedrige Verwaltungskosten und flexible Beitragsgestaltung zu achten. Fondsgebundene Direktversicherungen mit ETF-Anteil erzielen langfristig höhere Renditen als klassische Garantieprodukte, erfordern aber Aufklärung gegenüber den Mitarbeitenden. Ein häufiger Tipp: Das Angebot der Direktversicherung bereits im Arbeitsvertrag verankern und bei Vorstellungsgesprächen als Benefit hervorheben. Die steuerlichen Vorteile für Arbeitgeber (Betriebsausgabenabzug) und Arbeitnehmer (Steuer- und Sozialversicherungsfreiheit) sollten in einem Informationsblatt transparent dargestellt werden.

Wann gilt das nicht?

Bei sehr kleinen Praxen mit ein bis zwei Mitarbeitenden und hoher Personalfluktuation kann der Verwaltungsaufwand den Nutzen übersteigen. Auch bei Mitarbeitenden kurz vor Renteneintritt ist der Spareffekt durch die kurze Laufzeit begrenzt.

Ärzteversichert vergleicht für Praxisinhaber Direktversicherungstarife und übernimmt die vollständige Einrichtung der betrieblichen Altersvorsorge im Praxisteam.

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