Nach der anfänglichen Umstellungsphase berichten die meisten niedergelassenen Ärzte von einer deutlichen Zeitersparnis durch das E-Rezept, da handschriftliche Rezepte, Unterschriften und der Postversand entfallen. Der Schlüssel zum reibungslosen Ablauf liegt in einem aktuellen PVS und gut geschultem Praxispersonal.
Hintergrund
Erfahrene Kolleginnen und Kollegen empfehlen, die PVS-Software regelmäßig zu aktualisieren und Testabläufe für E-Rezepte vor dem Praxisbetrieb durchzuführen. Ein häufiges Problem sind Konnektorausfälle – hier hat sich ein Ersatzprozess mit Papierrezepten bewährt, um den Praxisbetrieb nicht zu unterbrechen. Viele Praxen schulen ihre MFA gezielt im Umgang mit der eGK-Einlesung und der Token-Erstellung für Patienten ohne Smartphone. Ein wichtiger Tipp: Die Komfortsignatur einrichten, die es erlaubt, bis zu 250 E-Rezepte mit einer einzigen PIN-Eingabe zu signieren – das spart im Tagesablauf erheblich Zeit.
Wann gilt das nicht?
Bei Hausbesuchen ohne mobilen TI-Zugang ist die E-Rezept-Ausstellung eingeschränkt. Hier können Ärzte das Rezept nachträglich in der Praxis digital erfassen. Auch bei technischen Störungen der TI greifen Notfallregelungen mit Papierrezepten.
Ärzteversichert berät Ärzte zur optimalen technischen Ausstattung und Absicherung der digitalisierten Verordnungsprozesse in der Praxis.
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