Praxen, die frühzeitig auf NFC-fähige Kartenterminals umgestellt haben, berichten von einer schnelleren Patienteneinlesung und weniger technischen Problemen beim Versichertenstammdatenabgleich (VSDM). Der wichtigste Tipp erfahrener Kolleginnen und Kollegen: Die neuen Terminals vor dem Praxisbetrieb ausgiebig testen.
Hintergrund
Häufige Praxistipps: Mindestens zwei NFC-fähige Terminals pro Empfangstresen bereithalten, um Ausfälle zu kompensieren. Das Praxispersonal sollte sowohl den kontaktlosen Einleseprozess als auch die GesundheitsID-Authentifizierung per Smartphone beherrschen, da ältere Patienten häufig noch die physische Karte nutzen. Ein bewährter Ansatz ist die parallele Bereitstellung beider Einlesewege während der Übergangsphase. Die PVS-Software muss für die neue Authentifizierungsmethode aktualisiert werden – hier empfiehlt es sich, den PVS-Anbieter frühzeitig zu kontaktieren und Testumgebungen einzurichten.
Wann gilt das nicht?
Rein privatärztliche Praxen ohne GKV-Versicherte benötigen keine eGK-Terminals. Auch bei Hausbesuchen ist die NFC-Einlesung nur mit mobilen Terminals möglich, die noch nicht flächendeckend verfügbar sind.
Ärzteversichert berät Ärzte zur kosteneffizienten Umrüstung der Praxis-IT und zur Absicherung gegen technische Ausfallrisiken.
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