Das eGK-Update mit NFC-Technologie und GesundheitsID beschleunigt die Patientenidentifikation in der Arztpraxis erheblich und reduziert Fehler beim Versichertenstammdatenabgleich, da kontaktloses Einlesen schneller und zuverlässiger funktioniert als der bisherige Kontaktchip. Gleichzeitig wird die Grundlage für eine volldigitale Patientenidentifikation geschaffen.
Hintergrund
Vorteile: kürzere Wartezeiten am Empfang durch schnellere Einlesung, geringerer Kartenverschleiß, perspektivisch kartenlose Identifikation per Smartphone und bessere Integration mit ePA und E-Rezept. Die GesundheitsID ermöglicht zudem Telemedizin-Zugang ohne physische Kartenvorlage. Nachteile: Investitionskosten für NFC-fähige Terminals (ca. 300–600 € pro Gerät), Schulungsaufwand für das Praxisteam und die Notwendigkeit, während der Übergangsphase zwei Einlesewege parallel zu betreiben. Ältere Patienten können Schwierigkeiten mit der Smartphone-basierten GesundheitsID haben.
Wann gilt das nicht?
Privatversicherte nutzen keine eGK und sind vom Update nicht betroffen. Rein privatärztliche Praxen benötigen keine GKV-Kartenlesegeräte.
Ärzteversichert unterstützt Ärzte bei der Planung und Finanzierung der IT-Umrüstung und prüft, welche Kosten über die TI-Pauschale erstattet werden.
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