Ab 2026 erweitern viele Versicherer ihre Eigenlabor-Policen um spezielle Deckungsbausteine für digitale Fertigungstechnologien wie CAD/CAM-Fräsmaschinen und 3D-Drucker, da diese Geräte zunehmend zum Standard in zahnärztlichen Eigenlaboren gehören. Gleichzeitig steigen die empfohlenen Deckungssummen aufgrund höherer Geräte- und Materialwerte.

Hintergrund

Die Investitionskosten für moderne Eigenlabor-Ausstattung liegen bei 50.000–200.000 €, weshalb eine reine Praxisinhaltsversicherung häufig nicht ausreicht. Spezielle Eigenlabor-Policen decken Maschinenbruch, Materialschäden, Betriebsunterbrechung und Produkthaftung ab. Ab 2026 bieten mehrere Versicherer erstmals All-Risk-Deckungen an, die auch Softwarefehler bei CAD-Konstruktionen einschließen. Zahnärzte sollten prüfen, ob ihre bestehende Police digitale Fertigungsverfahren vollständig abdeckt und die Deckungssumme dem aktuellen Wiederbeschaffungswert entspricht.

Wann gilt das nicht?

Zahnärzte, die kein Eigenlabor betreiben und alle zahntechnischen Arbeiten an externe Labore vergeben, benötigen keine Eigenlabor-Versicherung. In diesem Fall genügt die reguläre Praxisinhaltsversicherung.

Ärzteversichert vergleicht Eigenlabor-Versicherungen für Zahnärzte und findet die optimale Deckung für die individuelle Laborausstattung.

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