Eine spezielle Eigenlabor-Versicherung schützt Zahnärzte umfassend vor den finanziellen Folgen von Maschinenbruch, Materialschäden, Betriebsunterbrechung und Produkthaftungsansprüchen, die durch die reguläre Praxisversicherung nicht oder nur unzureichend abgedeckt werden. Besonders bei hochwertiger CAD/CAM-Ausstattung kann ein einzelner Schadensfall schnell fünfstellige Beträge erreichen.

Hintergrund

Vorteile: umfassender Schutz für teure Laborgeräte (Fräsmaschinen, Scanner, 3D-Drucker), Absicherung der Produkthaftung für selbst gefertigte Werkstücke, Betriebsunterbrechungsschutz bei Laborausfall und schnelle Schadensregulierung durch spezialisierte Versicherer. Nachteile: Zusätzliche Prämienkosten von 500–2.000 € jährlich je nach Ausstattungswert, Selbstbehalte bei Kleinschäden und teilweise komplexe Deckungsausschlüsse (etwa für Verschleiß oder mangelhafte Wartung). Die Policen erfordern eine jährliche Wertanpassung bei Neuanschaffungen.

Wann gilt das nicht?

Zahnärzte ohne Eigenlabor sind mit der Standardpraxisversicherung ausreichend geschützt. Auch bei sehr geringem Laborumfang (unter 10.000 € Ausstattungswert) kann eine erweiterte Inhaltsversicherung genügen.

Ärzteversichert vergleicht spezialisierte Eigenlabor-Versicherungen für Zahnärzte und berät zur wirtschaftlich sinnvollen Deckungshöhe und Selbstbehaltgestaltung.

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