Ab 2026 erweitern viele Versicherer ihre Elektronikpolicen für Arztpraxen um spezielle Deckungsbausteine für TI-Konnektoren, NFC-Kartenterminals und Cloud-basierte Praxissoftware, da die zunehmende Digitalisierung den Versicherungsbedarf deutlich erhöht hat. Gleichzeitig steigen die empfohlenen Deckungssummen aufgrund höherer Wiederbeschaffungskosten.

Hintergrund

Die typische Elektronikausstattung einer Arztpraxis umfasst mittlerweile Werte von 30.000–100.000 €: Server, Workstations, medizinische Geräte mit Digitalkomponenten, TI-Konnektor, Kartenterminals und Netzwerkinfrastruktur. Neue Policen decken auch Software-Wiederherstellungskosten und Datenrettung nach Cyberangriffen ab. Ab 2026 bieten mehrere Anbieter erstmals Pauschaltarife an, die alle TI-Komponenten automatisch mitversichern. Die Prämien für Elektronikversicherungen steigen moderat um 5–10 %, bedingt durch häufigere Schadenmeldungen bei Überspannungsschäden und Cybervorfällen.

Wann gilt das nicht?

Praxen mit sehr geringem Elektronikbestand (unter 10.000 € Gesamtwert) können ausreichend über die Praxisinhaltsversicherung geschützt sein. Auch Medizingeräte mit eigenem Wartungsvertrag und Garantie benötigen nicht immer eine separate Elektronikdeckung.

Ärzteversichert vergleicht Elektronikversicherungen für Arztpraxen und findet die optimale Deckung für die individuelle IT-Ausstattung.

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