Eine Elektronikversicherung für die Arztpraxis deckt Schäden durch Überspannung, Kurzschluss, Bedienungsfehler, Wasser und Diebstahl an allen elektronischen Geräten ab und bietet damit einen deutlich umfassenderen Schutz als die reguläre Praxisinhaltsversicherung. Bei einem Totalausfall der Praxis-IT können die Kosten schnell 20.000–50.000 € übersteigen.

Hintergrund

Vorteile: Allgefahrendeckung (alle Risiken versichert, die nicht explizit ausgeschlossen sind), Neuwertentschädigung, Übernahme von Datenwiederherstellungskosten und optional Betriebsunterbrechungsschutz. Die Police deckt stationäre und mobile Geräte, Netzwerkinfrastruktur und TI-Komponenten ab. Nachteile: Jährliche Prämien von 300–1.500 € je nach Ausstattungswert, Selbstbehalte bei Kleinschäden (oft 150–500 €), und Wartungsmängel sowie Verschleiß sind grundsätzlich ausgeschlossen. Zudem erfordert die Police eine regelmäßige Wertanpassung bei Neuanschaffungen.

Wann gilt das nicht?

Bei sehr geringem Elektronikbestand kann die Praxisinhaltsversicherung ausreichend sein. Geleaste Geräte sind oft über den Leasinggeber versichert, was eine Doppeldeckung vermeidet.

Ärzteversichert vergleicht Elektronikversicherungen für Arztpraxen und empfiehlt die wirtschaftlich sinnvollste Lösung für den jeweiligen Ausstattungsumfang.

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