Praxen mit etablierten eAU-Abläufen berichten von einer deutlichen Zeitersparnis gegenüber dem Papierprozess – der Schlüssel liegt in der Komfortsignatur, standardisierten Checklisten und klar definierten Zuständigkeiten im Praxisteam. Die häufigsten Probleme entstehen durch falsche ICD-Codes und technische Verbindungsabbrüche zum TI-Konnektor.

Hintergrund

Bewährte Tipps aus der Praxis: Die Komfortsignatur morgens einmal aktivieren, um den Tag über ohne wiederholte PIN-Eingabe signieren zu können. Eine standardisierte Prüfung vor dem Versand (Versichertennummer, ICD-Code, AU-Zeitraum, Erst- oder Folgebescheinigung) durch die MFA vermeidet zeitaufwändige Stornierungen. Bei Konnektorproblemen hat sich ein Neustart des Konnektors in der Mittagspause als effektive Lösung bewährt. Praxen sollten zudem einen Papier-Notfallprozess vorhalten, der bei TI-Ausfällen sofort greift, um den Praxisbetrieb nicht zu unterbrechen.

Wann gilt das nicht?

Privatärztliche Praxen ohne GKV-Patienten nutzen das eAU-System nicht. Auch bei Hausbesuchen ohne mobile TI-Anbindung wird die eAU nachträglich in der Praxis erstellt.

Ärzteversichert unterstützt Ärzte bei der Optimierung digitaler Praxisprozesse und berät zu Haftungsfragen rund um die elektronische Krankmeldung.

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