Die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung eliminiert den dreifachen Papierdurchschlag, automatisiert die Übermittlung an Krankenkassen und reduziert Fehlerquellen durch standardisierte digitale Formulare. Für Arztpraxen bedeutet das weniger Verwaltungsaufwand und mehr Rechtssicherheit bei der Dokumentation.
Hintergrund
Vorteile im Detail: automatische Weiterleitung an die Krankenkasse ohne Patientenmitwirkung, revisionssichere digitale Archivierung, Fälschungssicherheit durch digitale Signatur und die Möglichkeit, den Versandstatus jederzeit im PVS nachzuvollziehen. Patienten müssen keine Bescheinigung mehr an den Arbeitgeber senden. Nachteile: vollständige Abhängigkeit von TI-Konnektor und Internetverbindung – bei Ausfällen steht der Krankmeldungsprozess still. Korrekturen fehlerhafter eAU sind aufwändiger als beim Papierprozess. Die Ersteinrichtung und Integration in das PVS verursachen einmaligen Aufwand. Datenschutzrisiken bestehen durch die zentrale Speicherung sensibler Gesundheitsdaten.
Wann gilt das nicht?
PKV-Versicherte erhalten weiterhin klassische AU-Bescheinigungen. Auch bei Systemausfällen der TI greifen Notfallregelungen mit Papier-AU.
Ärzteversichert berät Ärzte zu Haftungsfragen bei der eAU und empfiehlt passende Cyber-Versicherungen für die digitale Praxisinfrastruktur.
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