Ärzte mit regelmäßiger eMP-Nutzung berichten von einer erheblichen Verbesserung der Arzneimittelsicherheit bei polymedikamentierten Patienten, da Wechselwirkungen und Doppelverordnungen sofort erkannt werden. Der größte Nutzen entsteht, wenn alle behandelnden Ärzte den Plan konsequent aktualisieren.

Hintergrund

Bewährte Praxistipps: Den eMP bei jedem Patientenkontakt aktiv abgleichen und aktualisieren – nicht nur bei Neuverordnungen. Die automatische Interaktionsprüfung als Entscheidungshilfe nutzen, aber klinisch eigenständig bewerten, da nicht jede angezeigte Wechselwirkung klinisch relevant ist. MFA können die Medikamentenerfassung vorbereiten, indem sie Patienten vor dem Arztgespräch nach Selbstmedikation und Nahrungsergänzungsmitteln fragen. Ein häufiger Fehler: Abgesetzte Medikamente nicht aus dem Plan entfernen, was zu falschen Interaktionswarnungen führt.

Wann gilt das nicht?

Bei Patienten mit weniger als drei Dauermedikamenten ist der eMP weniger relevant, da die Übersicht auch ohne digitales Tool gewährleistet ist. Auch bei akuten Einmalverordnungen ist der eMP-Aufwand unverhältnismäßig.

Ärzteversichert berät Ärzte zur Haftungsabsicherung bei Verordnungsfehlern und zur Integration des eMP in die Praxisabläufe.

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