Systematische Entnahmestrategien bieten Ärzten im Ruhestand den Vorteil planbarer monatlicher Einkünfte bei gleichzeitigem Kapitalerhalt, indem Entnahmerate, Asset-Allokation und Liquiditätspuffer aufeinander abgestimmt werden. Bei einer Entnahmerate von 3–4 % p.a. bleibt das Portfolio über Jahrzehnte tragfähig.
Hintergrund
Vorteile: Planbarkeit der Einkünfte durch feste Entnahmerate, Flexibilität bei der Anpassung an Marktbedingungen, steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten durch gezielte Realisierung von Gewinnen und Verlusten sowie die Möglichkeit, Kapital an die nächste Generation weiterzugeben. Das Bucket-Modell (drei Töpfe mit unterschiedlichem Zeithorizont) schützt vor dem Sequence-of-Returns-Risiko. Nachteile: Erfordert regelmäßige Überwachung und Anpassung, keine Garantie wie bei Rentenversicherungen, psychologische Belastung bei fallenden Kursen und steuerliche Komplexität bei verschiedenen Anlageformen.
Wann gilt das nicht?
Ärzte, die ausschließlich von Versorgungswerk-Rente und ggf. gesetzlicher Rente leben, benötigen keine Portfolioentnahme. Auch bei sofort beginnenden Rentenversicherungen übernimmt der Versicherer die Verrentung.
Ärzteversichert berät Ärzte zur Entwicklung einer individuellen Entnahmestrategie, die Versorgungswerk, PKV-Beiträge und Steuerlast optimal berücksichtigt.
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