Ab 2026 setzen immer mehr Versicherer auf digitale Antragsverfahren mit elektronischer Gesundheitsprüfung, weshalb Ärzte beim Erstgespräch zur Versicherungsberatung idealerweise aktuelle Befunde, Laborwerte und eine vollständige Medikamentenliste digital bereithalten sollten. Eine gute Vorbereitung beschleunigt die Risikoprüfung und vermeidet Nachforderungen.
Hintergrund
Die Digitalisierung der Versicherungsbranche führt dazu, dass Anträge zunehmend online gestellt und Gesundheitsfragen digital beantwortet werden. Für das Erstgespräch empfiehlt es sich, folgende Unterlagen vorzubereiten: aktuelle Gehaltsabrechnungen oder Steuerbescheide, bestehende Versicherungspolicen, Gesundheitsbefunde der letzten fünf Jahre, aktuelle Laborwerte und eine Liste aller laufenden Medikamente. Je vollständiger die Unterlagen, desto schneller und günstiger können Angebote erstellt werden. Vorerkrankungen sollten offen kommuniziert werden, da verschwiegene Diagnosen zur Vertragsanfechtung führen können.
Wann gilt das nicht?
Bei einfachen Sachversicherungen (Praxisinhalt, Elektronik) ist keine Gesundheitsprüfung erforderlich. Auch bei Tarifwechseln innerhalb der bestehenden PKV entfällt die erneute Gesundheitsprüfung.
Ärzteversichert bietet Ärzten eine strukturierte Erstberatung mit digitaler Bedarfsanalyse und unterstützt bei der Zusammenstellung aller relevanten Unterlagen.
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