Ärzte mit langjähriger ETF-Erfahrung empfehlen ein einfaches, breit diversifiziertes Portfolio aus ein bis drei globalen Aktien-ETFs als Kern der privaten Altersvorsorge, ergänzt durch das Versorgungswerk als sicheren Baustein. Die häufigste Empfehlung: 70–80 % globale Aktien-ETFs (MSCI World oder FTSE All-World) und 20–30 % Anleihen-ETFs oder Tagesgeld.
Hintergrund
Bewährte Strategien: Einen kostengünstigen Welt-Aktien-ETF (TER unter 0,25 %) als Basisinvestment wählen und monatlich per Sparplan besparen. Rebalancing einmal jährlich durchführen, um die Zielallokation wiederherzustellen. Bei Einmalzahlungen (Praxiserlöse, Boni) empfehlen erfahrene Kollegen das schrittweise Investieren über drei bis sechs Monate, um das Timing-Risiko zu reduzieren. Wichtig: Das ETF-Portfolio als langfristige Anlage (mindestens 15 Jahre) betrachten und nicht auf kurzfristige Marktschwankungen reagieren. Den Sparerpauschbetrag jährlich ausschöpfen.
Wann gilt das nicht?
Bei Anlagehorizonten unter zehn Jahren ist ein reines Aktien-ETF-Portfolio zu volatil. Auch Ärzte kurz vor dem Ruhestand sollten den Aktienanteil reduzieren.
Ärzteversichert unterstützt Ärzte bei der Integration des ETF-Portfolios in die Gesamtfinanzstrategie und der Abstimmung mit Versorgungswerk und Versicherungen.
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