ETF-Portfolios bieten Ärzten den Vorteil einer breit gestreuten, kostengünstigen Geldanlage mit historisch durchschnittlich 7–9 % Jahresrendite bei globalen Aktien-ETFs, die als flexible Ergänzung zum Versorgungswerk den privaten Vermögensaufbau erheblich beschleunigt. Die Gesamtkosten liegen mit 0,1–0,3 % TER deutlich unter aktiv gemanagten Fonds.
Hintergrund
Vorteile: breite Diversifikation über tausende Unternehmen mit einem einzigen Produkt, hohe Liquidität (börsentäglich handelbar), steuerliche Teilfreistellung bei Aktienfonds (30 %), volle Flexibilität bei Sparraten und Entnahmen und keine Bindungsfristen. Nachteile: Kursschwankungen von 30–50 % in Krisenzeiten (2008, 2020, 2022), keine Garantien wie bei klassischen Versicherungsprodukten, Eigenverantwortung für die Asset-Allokation und das Risiko emotionaler Fehlentscheidungen bei Kursrückgängen. Die Vorabpauschale auf thesaurierende ETFs reduziert den Steuerstundungseffekt.
Wann gilt das nicht?
Für Ärzte mit geringer Risikotoleranz oder kurzem Anlagehorizont sind Garantieprodukte oder Tagesgeld sicherer. Auch bei bestehenden Schulden (Praxiskredit) ist die Tilgung oft rentabler als ETF-Investitionen.
Ärzteversichert berät Ärzte zur optimalen Vermögensstruktur und der Abstimmung von ETF-Portfolio, Versorgungswerk und Versicherungsschutz.
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