Ärzte mit mehrjähriger Sparplanerfahrung empfehlen einen automatisierten monatlichen ETF-Sparplan von 1.000–3.000 € in einen breit diversifizierten Welt-Aktien-ETF, der am Monatsanfang ausgeführt wird und konsequent durchgehalten wird – auch in Marktabschwüngen. Die Automatisierung verhindert emotionale Fehlentscheidungen und nutzt den Cost-Average-Effekt.

Hintergrund

Bewährte Tipps: Einen einzigen globalen Aktien-ETF (MSCI ACWI oder FTSE All-World) wählen, statt sich in zahlreichen Themen-ETFs zu verzetteln. Die Sparrate an das verfügbare Nettoeinkommen koppeln (Faustregel: 15–20 % des Nettos). Bei Gehaltssteigerungen oder Sonderzahlungen die Sparrate automatisch erhöhen. Einen separaten Notgroschen von drei bis sechs Monatsausgaben auf dem Tagesgeldkonto halten, um den Sparplan in Krisenzeiten nicht auflösen zu müssen. Den Freistellungsauftrag beim Broker hinterlegen und jährlich prüfen.

Wann gilt das nicht?

In der Praxisgründungsphase mit hohem Kreditbedarf sollte der Sparplan zugunsten der Tilgung reduziert oder pausiert werden. Auch bei unklarer beruflicher Zukunft ist zunächst ein Liquiditätspuffer wichtiger.

Ärzteversichert unterstützt Ärzte bei der Entwicklung einer ganzheitlichen Spar- und Anlagestrategie, die ETF-Sparplan, Versorgungswerk und Versicherungsschutz verbindet.

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