Ein ETF-Sparplan bietet Ärzten den Vorteil eines vollautomatisierten, kostengünstigen Vermögensaufbaus, der durch den Cost-Average-Effekt das Risiko ungünstiger Einstiegszeitpunkte reduziert und bei globalen Aktien-ETFs historisch 7–9 % durchschnittliche Jahresrendite erzielt. Die Mindestanlage liegt bei den meisten Brokern bei nur 25–50 € monatlich.
Hintergrund
Vorteile: maximale Flexibilität (Sparrate jederzeit änderbar, pausierbar, kündbar), keine Abschlusskosten, niedrige laufende Kosten (TER 0,1–0,3 %), steuerliche Teilfreistellung bei Aktienfonds und die Automatisierung, die diszipliniertes Sparen erzwingt. Nachteile: keine Garantie auf den angesparten Betrag, Kursrückgänge von 30–50 % in Krisenzeiten, keine steuerliche Absetzbarkeit wie bei Rürup, die Vorabpauschale auf thesaurierende ETFs und das Risiko, in Abschwüngen den Sparplan aufzulösen. Zudem fehlt die professionelle Beratung, die bei Versicherungsprodukten mitgeliefert wird.
Wann gilt das nicht?
Bei kurzfristigen Sparzielen (unter fünf Jahre) oder bestehenden hochverzinsten Schulden ist ein ETF-Sparplan nicht die optimale Wahl. Auch bei sehr geringer Risikotoleranz eignen sich Garantieprodukte besser.
Ärzteversichert berät Ärzte zur optimalen Kombination von ETF-Sparplan, Versorgungswerk und Rürup-Rente für eine diversifizierte Altersvorsorge.
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