Erfolgreiche Praxisgründer berichten, dass die wichtigste Voraussetzung eine Planungsvorlaufzeit von mindestens zwei Jahren ist, in der Standortanalyse, Finanzierung, KV-Zulassung und Versicherungsschutz parallel vorbereitet werden. Ein finanzielles Polster von sechs Monatsgehältern puffert die anlaufbedingte Einnahmeverzögerung ab.

Hintergrund

Bewährte Tipps erfahrener Praxisgründer: Existenzgründerseminare der KV und Ärztekammer besuchen, die kostenlos umfassende Informationen bieten. Einen auf Arztpraxen spezialisierten Steuerberater und einen Praxisberater frühzeitig einbinden. Die Standortwahl anhand von KV-Bedarfsplandaten und demografischen Analysen treffen. Bei der Praxisübernahme den Goodwill durch einen unabhängigen Gutachter bewerten lassen. Praxiseinrichtung gebraucht kaufen, um Investitionskosten zu senken. Den Businessplan realistisch kalkulieren – erfahrungsgemäß dauert es 12–18 Monate, bis die Praxis wirtschaftlich stabil läuft.

Wann gilt das nicht?

Ärzte, die eine Anstellung in einem MVZ bevorzugen, vermeiden das Gründungsrisiko. Auch bei fehlender wirtschaftlicher Erfahrung kann eine Übergangsphase als angestellter Arzt in einer Praxis sinnvoller sein.

Ärzteversichert begleitet Praxisgründer von der Planungsphase bis zur vollständigen Absicherung und stellt ein maßgeschneidertes Gründerpaket zusammen.

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