Die bestandene Facharztprüfung eröffnet Ärzten ein deutlich höheres Gehalt (Facharzt-Tarifgruppe), die Berechtigung zur Niederlassung mit KV-Zulassung und die Möglichkeit zur Spezialisierung, die sowohl berufliche Zufriedenheit als auch Einkommenspotenzial steigert. Der Facharzttitel ist Voraussetzung für die meisten Karrierewege in der Medizin.

Hintergrund

Vorteile: Gehaltssteigerung von durchschnittlich 15–25 % gegenüber der Assistenzarztvergütung, Zugang zur vertragsärztlichen Versorgung (KV-Zulassung), höhere Reputation und Vertrauensvorschuss bei Patienten, Möglichkeit zur Zusatzweiterbildung und Spezialisierung. Nachteile: Die Weiterbildung dauert je nach Fachgebiet fünf bis sechs Jahre, die Prüfung erzeugt erheblichen Stress, und der Facharzttitel bindet an ein Fachgebiet – ein Wechsel ist nur eingeschränkt möglich. Die Weiterbildungsqualität variiert stark zwischen Kliniken.

Wann gilt das nicht?

Ärzte, die eine Karriere in der Forschung, Pharma oder Beratung anstreben, benötigen den Facharzttitel nicht zwingend. Auch für bestimmte angestellte Positionen in der Arbeitsmedizin oder im öffentlichen Gesundheitsdienst ist er nicht immer erforderlich.

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