Ab 2026 verschärft sich der Ärztemangel durch die Pensionierungswelle der Babyboomer-Generation weiter, wobei neue Gegenmaßnahmen wie erweiterte Landarztquoten, zusätzliche Medizinstudienplätze und die beschleunigte Anerkennung ausländischer Abschlüsse den Mangel abmildern sollen. Bis 2030 fehlen laut Prognosen bundesweit rund 15.000 Hausärzte.

Hintergrund

Die wichtigsten Maßnahmen 2026: Mehrere Bundesländer weiten ihre Landarztquoten auf bis zu 20 % der Studienplätze aus. Die Anerkennung ausländischer Approbationen wird durch ein zentrales digitales Verfahren beschleunigt. Telemedizin und Delegation ärztlicher Leistungen an geschultes Fachpersonal sollen die Versorgungskapazität erhöhen. Für niedergelassene Ärzte bedeutet der Mangel einerseits eine starke Nachfrage und hohe Einkommenssicherheit, andererseits steigende Arbeitsbelastung und erschwerte Personalgewinnung für die eigene Praxis.

Wann gilt das nicht?

In Ballungsräumen und bei besonders attraktiven Fachrichtungen (Dermatologie, Augenheilkunde) besteht kein Ärztemangel – hier herrscht teilweise Überversorgung. Auch in Universitätsstädten ist die Ärztedichte hoch.

Ärzteversichert unterstützt Ärzte bei der Absicherung gegen die erhöhte Arbeitsbelastung durch Burnout-Prävention und passende Berufsunfähigkeitsversicherungen.

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