Praxisinhaber mit Factoring-Erfahrung berichten von einer deutlichen Verbesserung der Praxisliquidität, da Privatpatientenhonorare innerhalb weniger Tage statt nach Wochen oder Monaten eingehen – und das Mahnwesen vollständig an den Dienstleister ausgelagert wird. Der wichtigste Tipp: Anbieter anhand der Gesamtkosten vergleichen, nicht nur anhand der Factoring-Gebühr.

Hintergrund

Erfahrene Kolleginnen und Kollegen empfehlen, bei der Anbieterwahl auf folgende Kriterien zu achten: Höhe der Factoring-Gebühr (2–5 % des Rechnungsbetrags), Delkredere-Schutz (Übernahme des Ausfallrisikos), Geschwindigkeit der Auszahlung und die Qualität der PVS-Schnittstelle. Ein häufiger Tipp: „Echtes Factoring" mit Ausfallschutz wählen, auch wenn die Gebühr höher ist als beim „unechten Factoring", bei dem das Ausfallrisiko beim Arzt verbleibt. Die Kommunikation mit Patienten muss professionell gestaltet sein, da das Mahnwesen im Namen der Praxis erfolgt.

Wann gilt das nicht?

Bei einem Privatpatientenanteil unter 10 % lohnt sich Factoring wirtschaftlich selten. Auch bei Patienten mit bekannt guter Zahlungsmoral ist der Nutzen begrenzt.

Ärzteversichert vergleicht Factoring-Anbieter und berät Ärzte zur optimalen Liquiditätssteuerung in der Praxis.

Persönliche Beratung zu diesem Thema?

Kostenfreie Erstberatung anfragen →