In der privaten Krankenversicherung (PKV) gibt es keine beitragsfreie Familienversicherung – jedes Familienmitglied benötigt einen eigenen Vertrag mit individuellem Beitrag. Ab 2026 steigen die PKV-Kindertarife moderat um durchschnittlich 3–5 %, während die Leistungen stabil bleiben.

Hintergrund

Für Ärzte mit Familie bedeutet das: Ehegatten und Kinder müssen separat versichert werden, was bei drei oder mehr Kindern die PKV-Beiträge deutlich über die GKV-Beiträge treiben kann. Kindertarife kosten 2026 je nach Versicherer 100–250 € monatlich. Der Arbeitgeberzuschuss für angestellte Ärzte deckt nur den halben Beitrag des Arbeitnehmers (maximal bis zur Beitragsbemessungsgrenze), nicht die Familienangehörigen. Für den Ehepartner ohne eigenes Einkommen entfällt zudem der Arbeitgeberzuschuss. Einige Versicherer bieten jedoch Familienrabatte und spezielle Ärzte-Tarife mit günstigeren Konditionen an.

Wann gilt das nicht?

Kinder von PKV-Versicherten können unter bestimmten Voraussetzungen in der GKV des anderen Elternteils beitragsfrei familienversichert werden – vorausgesetzt, der GKV-Versicherte verdient weniger und das PKV-Einkommen liegt unter der JAEG.

Ärzteversichert berät Ärzte zur kostenoptimalen Familienabsicherung und vergleicht PKV-Kindertarife verschiedener Anbieter.

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