Ärzte mit mehreren Kindern empfehlen, PKV-Kindertarife verschiedener Anbieter sorgfältig zu vergleichen, da die Beitragsunterschiede bei vergleichbarem Leistungsniveau bis zu 100 € monatlich pro Kind betragen können. Wenn ein Elternteil GKV-versichert ist und weniger verdient, ist die beitragsfreie Familienversicherung der Kinder in der GKV oft die günstigere Lösung.
Hintergrund
Bewährte Tipps: Kinder möglichst jung (idealerweise direkt nach der Geburt) in die PKV aufnehmen, da dann keine Gesundheitsprüfung stattfindet und der sogenannte Kindernachversicherungsschutz greift. Bei der Tarifwahl für Kinder auf ambulante und zahnärztliche Leistungen achten, da Kieferorthopädie-Kosten erheblich sein können. Prüfen, ob der Ehepartner in der GKV bleiben kann, um Familienversicherung für Kinder zu ermöglichen. Bei mehreren Kindern kann die Beitragsbelastung der PKV die GKV-Beiträge übersteigen – hier lohnt sich eine Gesamtkostenrechnung.
Wann gilt das nicht?
Bei Doppelverdienern mit beide Einkommen über der JAEG ist die GKV-Familienversicherung für Kinder nicht möglich – alle Familienmitglieder müssen individuell in der PKV versichert werden.
Ärzteversichert erstellt für Ärzte mit Familie eine Gesamtkostenanalyse und empfiehlt die optimale Versicherungskonstellation für jedes Familienmitglied.
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