Die PKV bietet für Familienmitglieder von Ärzten individuell zugeschnittene Leistungen mit freier Arzt- und Klinikwahl, kürzeren Wartezeiten und umfassender Vorsorge, erfordert aber separate Beiträge für jedes Familienmitglied – im Gegensatz zur beitragsfreien GKV-Familienversicherung. Bei kinderreichen Familien kann die Gesamtbelastung erheblich sein.

Hintergrund

Vorteile: hochwertige medizinische Versorgung für alle Familienmitglieder, individuelle Tarifgestaltung je nach Bedarf, Zugang zu Spezialisten und Chefarztbehandlung sowie umfassende Vorsorge- und Zahnleistungen. Der Kindernachversicherungsschutz bei Geburt sichert die Aufnahme ohne Gesundheitsprüfung. Nachteile: Pro-Kopf-Beiträge von 100–250 € pro Kind und 300–800 € für den Ehepartner, kein Arbeitgeberzuschuss für Familienangehörige bei Selbstständigkeit, steigende Beiträge im Alter und die Schwierigkeit, in die GKV zurückzukehren.

Wann gilt das nicht?

Wenn ein Elternteil in der GKV versichert ist und weniger verdient als der PKV-versicherte Arzt, können Kinder beitragsfrei in der GKV familienversichert werden – vorausgesetzt, das Einkommen des PKV-Elternteils überschreitet die JAEG nicht.

Ärzteversichert analysiert die Familiensituation von Ärzten und empfiehlt die wirtschaftlich und leistungsmäßig optimale Versicherungskombination.

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