Ab 2026 senken mehrere Anbieter die Einstiegshürden für Family-Office-Dienste auf ein bis zwei Millionen Euro Gesamtvermögen und bieten digitale Multi-Family-Office-Lösungen speziell für Ärzte und Freiberufler an. Bisher waren solche Dienste typischerweise erst ab fünf bis zehn Millionen Euro zugänglich.
Hintergrund
Ein Family Office koordiniert die gesamte Vermögensverwaltung einer Familie: Kapitalanlage, Steuerplanung, Versicherungen, Immobilien und Nachlassplanung aus einer Hand. Die neuen digitalen Angebote kombinieren persönliche Beratung mit algorithmischer Portfolioverwaltung und standardisierten Reporting-Tools. Für Ärzte mit Praxisvermögen, Immobilien und Wertpapierdepots kann die ganzheitliche Koordination erhebliche Synergien schaffen. Die Kosten liegen bei digitalen Multi-Family-Offices typischerweise bei 0,5–1,5 % des verwalteten Vermögens jährlich – deutlich unter klassischen Family Offices.
Wann gilt das nicht?
Bei Vermögen unter einer Million Euro übersteigen die Family-Office-Gebühren häufig den Mehrwert. Auch bei einfachen Vermögensstrukturen (nur Versorgungswerk und ETF-Depot) genügt ein guter Honorarberater.
Ärzteversichert berät Ärzte zur optimalen Vermögensverwaltungsstruktur und kann bei Bedarf spezialisierte Family-Office-Dienstleister empfehlen.
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