Ärzte, die ein Multi-Family-Office nutzen, berichten vor allem von der enormen Zeitersparnis: Statt sich selbst um Steuerberater, Vermögensverwalter, Versicherungsmakler und Immobilienberater zu koordinieren, übernimmt das Family Office die Gesamtsteuerung. Der wichtigste Rat: Auf Unabhängigkeit achten – das Family Office darf keine eigenen Produkte verkaufen.
Hintergrund
Erfahrene Kolleginnen und Kollegen empfehlen, bei der Auswahl eines Family Office auf folgende Kriterien zu achten: Honorarbasierte Vergütung statt provisionsbasierter Modelle, BaFin-Registrierung als Vermögensverwalter, nachweisbare Erfahrung mit Ärzten und Freiberuflern, und transparentes Reporting. Die regelmäßige Überprüfung der Gesamtvermögensstrategie (quartalsweise Review) ist ein wesentlicher Mehrwert gegenüber Einzelberatern. Ärzte sollten die Kosten (0,5–1,5 % des Vermögens p.a.) dem eingesparten Zeitaufwand und der Renditeoptimierung gegenüberstellen.
Wann gilt das nicht?
Bei einfacher Vermögensstruktur oder starkem eigenem Interesse an Finanzen kann ein Honorarfinanzberater die gleiche Leistung günstiger erbringen. Auch bei Vermögen unter einer Million Euro ist ein Full-Service-Family-Office selten wirtschaftlich.
Ärzteversichert arbeitet mit ausgewählten, unabhängigen Vermögensberatern zusammen und empfiehlt bei Bedarf passende Family-Office-Lösungen für Ärzte.
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