Ab 2026 steigen die Pflichtbeiträge zum ärztlichen Versorgungswerk um durchschnittlich 2–3 %, und die PKV-Einstiegstarife für junge Ärzte werden aufgrund der allgemeinen Kostensteigerung im Gesundheitswesen teurer. Für Assistenzärzte ist eine strukturierte Finanzplanung ab dem ersten Gehalt daher wichtiger denn je.

Hintergrund

Assistenzärzte verdienen laut TV-Ärzte zwischen 5.100 und 6.600 € brutto monatlich. Davon gehen Versorgungswerk-Beiträge (ca. 18 % vom Brutto), PKV-Beiträge (300–700 € je nach Tarif), Steuern und ggf. Studienkredit-Tilgung ab. Die Beitragsbemessungsgrenze steigt 2026 auf 62.100 € (gesetzliche RV), was die Versorgungswerk-Beiträge erhöht. Neue PKV-Tarife bieten zunehmend flexible Selbstbeteiligungsmodelle, die für Assistenzärzte attraktiv sein können. Auch die Möglichkeiten der betrieblichen Altersvorsorge über den Krankenhausarbeitgeber werden erweitert.

Wann gilt das nicht?

Assistenzärzte in der Schweiz oder im Ausland unterliegen anderen Regelungen. Auch bei Verbeamtung (z. B. Bundeswehr) gelten eigene Versorgungssysteme.

Ärzteversichert berät Assistenzärzte kostenlos zum optimalen Einstieg in PKV, Versorgungswerk und Vermögensaufbau ab dem ersten Gehalt.

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