Erfahrene Fachärzte raten Assistenzärzten, ab dem ersten Gehalt drei Prioritäten zu setzen: eine BU-Versicherung abschließen, einen ETF-Sparplan mit mindestens 500 € monatlich starten und den PKV-Tarif sorgfältig mit Blick auf das gesamte Berufsleben wählen. Der größte Fehler ist, mit der Finanzplanung bis zum Facharzt zu warten.

Hintergrund

Bewährte Tipps: Die BU-Versicherung so früh wie möglich abschließen, da der Gesundheitszustand und das Alter den Beitrag bestimmen. Einen breit gestreuten ETF-Sparplan (z. B. MSCI World) einrichten – dank Zinseszinseffekt sind bei 500 € monatlich ab dem 28. Lebensjahr bis zur Rente über 800.000 € möglich. Den Studienkredit (BAföG oder KfW) strategisch tilgen: BAföG in einem Betrag zahlen (Rabatt), KfW nach Zinsvergleich ggf. umschulden. Die PKV nicht nur nach dem günstigsten Einstiegsbeitrag wählen, sondern nach Beitragsstabilität und Leistungsumfang im Alter.

Wann gilt das nicht?

Bei hoher Verschuldung (Immobilienkredit der Familie, Studienkredit über 50.000 €) sollte die Tilgung Vorrang vor dem Vermögensaufbau haben.

Ärzteversichert begleitet Assistenzärzte von Anfang an mit einer individuellen Finanz- und Versicherungsplanung, die auf das ärztliche Berufsleben zugeschnitten ist.

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