Frühe Finanzplanung verschafft Assistenzärzten den entscheidenden Vorteil des Zinseszinseffekts bei langfristigem Vermögensaufbau und ermöglicht den Abschluss von BU- und Krankenversicherung zu günstigen Konditionen dank jungem Alter und gutem Gesundheitszustand. Der Nachteil liegt im begrenzten verfügbaren Einkommen während der Weiterbildungszeit.
Hintergrund
Vorteile: Jedes Investitionsjahr mehr bedeutet durch den Zinseszins einen überproportionalen Vermögenszuwachs – wer mit 28 statt mit 35 beginnt, hat bei gleichem Sparbetrag bis zur Rente rund 40 % mehr Kapital. BU-Versicherungen sind für gesunde 28-Jährige deutlich günstiger als mit 35. Die PKV-Beiträge starten niedriger und bilden früher Altersrückstellungen. Nachteile: Das Assistenzarzt-Gehalt lässt nach Pflichtabgaben, Miete und Lebenshaltung oft nur 500–1.000 € für Sparen und Versicherungen übrig. Komplexe Finanzprodukte (Fondspolicen, geschlossene Fonds) sind in dieser Phase unangemessen.
Wann gilt das nicht?
Bei hoher Verschuldung oder familiären Verpflichtungen kann die Sparquote vorübergehend reduziert werden. Auch bei Auslandstätigkeit gelten andere Rahmenbedingungen.
Ärzteversichert erstellt für Assistenzärzte einen individuellen Finanzplan, der Prioritäten nach Dringlichkeit und verfügbarem Budget ordnet.
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