Ärzte mit positiven Erfahrungen bei fondsgebundenen Rentenversicherungen haben ausnahmslos auf niedrige Gesamtkosten (unter 1 % p.a. Effektivkosten), breit gestreute ETF-basierte Fonds und eine Mindestlaufzeit von 12 Jahren geachtet. Der häufigste Fehler ist der Abschluss teurer Fondspolicen mit Abschlusskosten von 4–5 % der Beitragssumme.
Hintergrund
Bewährte Tipps: Nur Nettotarife (ohne Abschlusskosten) oder Tarife mit sehr niedrigen Abschlusskosten wählen. ETF-basierte Fonds (z. B. MSCI World, FTSE All-World) statt aktiv gemanagter Fonds nutzen, da die geringeren Kosten langfristig eine deutlich höhere Rendite ermöglichen. Die Effektivkostenquote (alle Kosten zusammengerechnet) sollte unter 1 % liegen. Bestehende teure Fondspolicen nicht vorschnell kündigen, sondern beitragsfrei stellen und prüfen, ob der Rückkaufswert die eingezahlten Beiträge übersteigt. Der Steuervorteil (Halbeinkünfteverfahren) lohnt sich nur bei Laufzeiten ab 12 Jahren und Auszahlung ab 62.
Wann gilt das nicht?
Bei kurzen Anlagehorizonten (unter 12 Jahre) ist ein reiner ETF-Sparplan ohne Versicherungsmantel steuerlich und kostenmäßig günstiger. Auch bei sehr hohem Grenzsteuersatz in der Ansparphase und niedrigem im Alter kann die Kalkulation anders ausfallen.
Ärzteversichert vergleicht fondsgebundene Rentenversicherungen nach Effektivkosten und berät, ob eine Fondspolice oder ein direkter ETF-Sparplan sinnvoller ist.
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