Ab 2026 erweitern die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und das BMBF ihre Clinician-Scientist-Programme und die EU stellt im Rahmen von Horizon Europe zusätzliche Fördermittel für translationale und klinische Forschung bereit. Für forschende Ärzte verbessern sich damit die Finanzierungsmöglichkeiten deutlich.
Hintergrund
Clinician-Scientist-Programme ermöglichen es Ärzten, Forschungszeit (typisch 50 % Freistellung) bei voller Vergütung zu erhalten. Die DFG weitet 2026 die Förderung auf weitere Fakultäten aus. Das BMBF-Programm für Versorgungsforschung stellt zusätzliche Mittel bereit. EU-Förderprogramme (Horizon Europe, ERC Starting Grants) stehen auch klinisch tätigen Ärzten offen, erfordern aber aufwändige Antragstellung. Die steuerliche Behandlung von Drittmitteln bleibt komplex: DFG- und BMBF-Mittel sind in der Regel nicht einkommensteuerpflichtig, Industriedrittmittel hingegen schon.
Wann gilt das nicht?
Niedergelassene Ärzte ohne Universitätsanbindung haben eingeschränkten Zugang zu DFG-Förderprogrammen. Auch bei rein klinischer Tätigkeit ohne Forschungsinteresse sind diese Programme nicht relevant.
Ärzteversichert berät forschende Ärzte zur steuerlichen Behandlung von Drittmitteln und zur passenden Versicherungsabsicherung für Forschungstätigkeiten.
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