Erfolgreiche Clinician Scientists empfehlen, Förderanträge mindestens sechs Monate vor Deadline vorzubereiten, erfahrene Mentoren für die Begutachtung einzubeziehen und die Drittmitteleinnahmen steuerlich frühzeitig mit dem Steuerberater abzustimmen. Die wichtigste Erkenntnis: Der erste Antrag wird selten bewilligt – Ausdauer und iterative Verbesserung sind entscheidend.
Hintergrund
Bewährte Tipps: Einen erfahrenen Mentor suchen, der bereits DFG- oder EU-Projekte eingeworben hat und den Antrag kritisch gegenlesen kann. Die Forschungsabteilung der eigenen Fakultät frühzeitig einbinden, da diese bei der Antragstellung unterstützt und Overheadmittel kalkuliert. Bei EU-Anträgen spezialisierte Beratungsstellen (EU-Büros der Universitäten) nutzen. Die steuerlichen Konsequenzen klären: DFG-Sachmittel sind steuerfrei, Personalmittel werden über die Universität abgerechnet, Industriedrittmittel können als Einkünfte versteuert werden müssen.
Wann gilt das nicht?
Bei rein industriefinanzierten Studien gelten andere Rahmenbedingungen als bei öffentlich geförderten Projekten. Auch bei Auftragsforschung für Pharmaunternehmen sind die Förderbedingungen anders geregelt.
Ärzteversichert berät forschende Ärzte zur steuerlichen Einordnung von Drittmitteleinnahmen und zur Absicherung ihrer Forschungstätigkeit.
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