Erfahrene Vertragsärzte empfehlen, die 250 CME-Punkte nicht auf die letzten Monate des Fünfjahreszeitraums zu verschieben, sondern jährlich mindestens 50 Punkte einzuplanen. Wer frühzeitig dokumentiert und einen Mix aus Präsenz- und Online-Fortbildungen nutzt, vermeidet Stress und Honorarkürzungen. Besonders bewährt hat sich ein fester Fortbildungsplan zu Jahresbeginn.
Hintergrund
Viele Ärzte berichten, dass kostenlose Online-CME-Module der Landesärztekammern und Fachgesellschaften eine effiziente Möglichkeit bieten, Punkte neben dem Praxisalltag zu sammeln. Kongresse und Workshops liefern zwar mehr Punkte pro Veranstaltung, sind aber zeitaufwendiger. Ein bewährter Ansatz ist die Kombination: Grundpunkte über E-Learning, Schwerpunktthemen über Präsenzkongresse.
Wann gilt das nicht?
Ärzte in Weiterbildung unterliegen nicht der KV-Fortbildungspflicht, da ihre Tätigkeit bereits als Fortbildung gilt. Auch bei Tätigkeitsunterbrechungen von mehr als drei Monaten (Elternzeit, Krankheit) kann die Frist auf Antrag verlängert werden. Wer ausschließlich privatärztlich tätig ist, unterliegt nur der Kammer-Fortbildungspflicht, nicht aber der KV-Nachweispflicht.
Ärzteversichert berät Ärztinnen und Ärzte zu allen Fragen rund um Praxisorganisation und Absicherung – damit neben der Fortbildung auch der Versicherungsschutz optimal aufgestellt ist.
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