Die Tarifabschlüsse für Klinikärzte (TV-Ärzte/VKA und TV-Ärzte/TdL) bringen 2026 Gehaltserhöhungen von durchschnittlich 4–6 %, die den anhaltenden Fachkräftemangel und die Inflationsentwicklung widerspiegeln. Auch außertariflich angestellte Ärzte in MVZ und Praxen profitieren indirekt, da die Tarifgehälter als Benchmark für Verhandlungen dienen. Zusätzlich gewinnen nicht-monetäre Benefits wie flexible Arbeitszeiten, Fortbildungsbudgets und Dienstwagen an Bedeutung.
Hintergrund
Der Marburger Bund hat in den jüngsten Verhandlungen neben linearen Gehaltserhöhungen auch strukturelle Verbesserungen durchgesetzt, etwa höhere Zuschläge für Bereitschaftsdienste und eine bessere Vergütung von Überstunden. Für außertarifliche Verhandlungen empfehlen Experten, das eigene Gehalt mit aktuellen Gehaltsstudien (z. B. Medscape Gehaltsreport) zu vergleichen und konkrete Leistungskennzahlen vorzubereiten.
Wann gilt das nicht?
Niedergelassene Ärzte verhandeln kein Gehalt im klassischen Sinne, sondern optimieren ihr Einkommen über KV-Abrechnung, Privatpatienten und Praxismanagement. Auch verbeamtete Ärzte im öffentlichen Gesundheitsdienst unterliegen festen Besoldungstabellen ohne individuelle Verhandlungsspielräume.
Ärzteversichert unterstützt Ärztinnen und Ärzte dabei, neben einem guten Gehalt auch die finanzielle Absicherung durch optimale Versicherungen und Vorsorge zu sichern.
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