Eine aktive Gehaltsverhandlung kann angestellten Ärzten im Vergleich zur kommentarlosen Tarifeingruppierung 10–20 % mehr Gehalt und deutlich bessere Zusatzleistungen einbringen. Als Nachteil birgt eine schlecht vorbereitete Verhandlung Konfliktpotenzial mit dem Arbeitgeber und kann im ungünstigsten Fall die Arbeitsatmosphäre belasten. Insgesamt überwiegen die Vorteile bei professioneller Vorbereitung deutlich.
Hintergrund
Zu den Vorteilen zählen neben dem höheren Einkommen auch eine gesteigerte Wertschätzung durch den Arbeitgeber, bessere Arbeitsbedingungen und ein optimiertes Gesamtpaket aus Gehalt und Benefits. Ärzte, die regelmäßig verhandeln, verdienen über ihre Karriere hinweg signifikant mehr. Auf der Nachteilsseite stehen der zeitliche Aufwand für die Vorbereitung und die emotionale Belastung, die manche Ärzte als unangenehm empfinden.
Wann gilt das nicht?
In streng tarifgebundenen Einrichtungen ohne AT-Optionen sind Verhandlungen zum Grundgehalt kaum möglich – hier können aber Zulagen, Dienstregelungen und Nebentätigkeitsgenehmigungen verhandelt werden. Berufseinsteiger haben generell weniger Verhandlungsmasse als erfahrene Fachärzte und Oberärzte.
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