Erfahrene Ärzte empfehlen als Basis der Geldanlage breit diversifizierte ETF-Portfolios mit einer Kostenquote unter 0,3 % und warnen ausdrücklich vor geschlossenen Fonds und Schiffscontainer-Beteiligungen, die im ärztlichen Umfeld häufig vertrieben werden. Der wichtigste Tipp lautet, frühzeitig mit dem Vermögensaufbau zu beginnen – idealerweise bereits in der Weiterbildung mit einem ETF-Sparplan ab 200–500 Euro monatlich. Ein häufiger Fehler ist die Übergewichtung von Immobilien und die Vernachlässigung liquider Anlagen.

Hintergrund

Viele Ärzte berichten, dass sie durch den langen Ausbildungsweg erst mit Mitte 30 ernsthaft mit dem Vermögensaufbau beginnen. Umso wichtiger ist eine disziplinierte Sparquote von 15–25 % des Nettoeinkommens. Bewährt hat sich die Aufteilung in drei Töpfe: Notgroschen (3–6 Monatsgehälter), mittelfristige Rücklagen und langfristiger Vermögensaufbau über ETFs oder Immobilien.

Wann gilt das nicht?

Ärzte mit hohen Praxiskrediten sollten vorrangig Schulden tilgen, bevor sie in Kapitalanlagen investieren. Auch in der Existenzgründungsphase hat die Praxisfinanzierung Priorität vor dem privaten Vermögensaufbau.

Ärzteversichert berät Ärztinnen und Ärzte zur optimalen Verzahnung von Versicherungsschutz und Vermögensaufbau, damit beide Säulen der finanziellen Sicherheit stimmen.

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