Systematische Geldanlage bietet Ärzten als zentrale Vorteile langfristigen Vermögensaufbau, Inflationsschutz und eine Diversifikation der Altersvorsorge über das Versorgungswerk hinaus. Als Nachteile stehen dem Kursrisiken bei Aktien und ETFs, die Notwendigkeit einer gewissen finanziellen Grundbildung und der Zeitaufwand für Portfolioverwaltung gegenüber. Bei einem Anlagehorizont von mindestens 15 Jahren überwiegen die Vorteile für die meisten Ärzte deutlich.
Hintergrund
Zu den Vorteilen zählen auch die steuerliche Begünstigung von Aktienfonds durch die 30-%-Teilfreistellung und die Möglichkeit, über Sparpläne diszipliniert und kosteneffizient zu investieren. Nachteile entstehen vor allem durch emotionale Fehlentscheidungen in Marktkrisen, hohe Kosten bei aktiv gemanagten Fonds und das Risiko, sich von Finanzvertrieben zu teuren Produkten überreden zu lassen.
Wann gilt das nicht?
Für Ärzte kurz vor dem Ruhestand ist ein hoher Aktienanteil riskant – hier sollte das Portfolio konservativer ausgerichtet werden. Auch bei bestehenden Schulden (Praxiskredit) kann die Tilgung die bessere „Geldanlage" sein, da die Kreditzinsen oft höher sind als erwartete Renditen.
Ärzteversichert hilft Ärztinnen und Ärzten, Geldanlage und Versicherungsschutz als Gesamtkonzept zu betrachten und aufeinander abzustimmen.
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