Praxisinhaber empfehlen, die Einrichtung des Gematik-IDP-Dienstes grundsätzlich dem zertifizierten IT-Dienstleister zu überlassen und mindestens ein Backup-Authentifizierungsmittel (z. B. eine zweite SMC-B-Karte) bereitzuhalten. Häufige Probleme entstehen durch abgelaufene Zertifikate oder inkompatible PVS-Versionen, die sich durch rechtzeitige Updates vermeiden lassen. Der wichtigste Tipp: vor der Umstellung eine Checkliste mit dem IT-Betreuer durchgehen und einen Testtag einplanen.
Hintergrund
Erfahrene Kollegen berichten, dass der IDP-Dienst nach erfolgreicher Einrichtung den Alltag durch Single Sign-On tatsächlich vereinfacht. Probleme treten vor allem in der Übergangsphase auf, wenn alte und neue Authentifizierungsverfahren parallel laufen. Die Schulung des Praxispersonals zu den neuen Anmeldeverfahren wird als essenziell beschrieben.
Wann gilt das nicht?
In Kliniken und großen MVZ übernimmt die zentrale IT-Abteilung die IDP-Konfiguration – hier müssen sich einzelne Ärzte nicht selbst darum kümmern. Auch rein privatärztliche Praxen ohne TI-Anbindung sind nicht betroffen.
Ärzteversichert weist darauf hin, dass mit zunehmender Digitalisierung der Praxis-IT eine leistungsstarke Cyberversicherung zum Standardschutz für jede Arztpraxis gehören sollte.
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