Die Gesundheitsfragen bei der BU-Versicherung bieten als zentralen Vorteil eine individuelle Risikoprüfung, die gesunden Ärzten günstigere Prämien ermöglicht und die Solidargemeinschaft vor adverser Selektion schützt. Als Nachteil können Vorerkrankungen zu Leistungsausschlüssen, Risikozuschlägen oder im schlimmsten Fall zur Ablehnung führen, was besonders ältere oder vorerkrankte Ärzte benachteiligt. Je früher im Berufsleben die BU abgeschlossen wird, desto geringer sind die Hürden durch Gesundheitsfragen.

Hintergrund

Für gesunde junge Ärzte ist die Gesundheitsprüfung klar vorteilhaft: Sie erhalten Normalkonditionen ohne Zuschläge. Nachteile entstehen vor allem für Ärzte mit psychischen Vorerkrankungen, Rückenbeschwerden oder chronischen Erkrankungen, die häufige Ausschlussgründe darstellen. Auch die Komplexität der Fragen und das Risiko einer versehentlichen Falschbeantwortung sind Nachteile.

Wann gilt das nicht?

Bei Nachversicherungsgarantien und vereinfachten Gesundheitsprüfungen im Rahmen von Gruppenverträgen entfallen viele der genannten Nachteile. Auch Dienstunfähigkeitsklauseln für verbeamtete Ärzte haben oft vereinfachte Prüfungen.

Ärzteversichert empfiehlt, die BU-Versicherung so früh wie möglich – idealerweise im Studium oder PJ – abzuschließen, wenn die Gesundheitsfragen am einfachsten zu beantworten sind.

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