Die BU-Risikoklasse für Ärzte wird primär durch die Fachrichtung und die Art der Tätigkeit (operativ, konservativ, ambulant, stationär) bestimmt, während die Gesundheitsfragen im Antrag für alle Risikoklassen identisch sind. Operativ tätige Chirurgen und Anästhesisten werden in höhere Risikoklassen eingestuft als konservativ tätige Allgemeinmediziner oder Dermatologen. Die Gesundheitsprüfung beeinflusst zusätzlich die individuelle Prämie durch mögliche Risikozuschläge oder Ausschlüsse.

Hintergrund

Die meisten BU-Versicherer unterscheiden bei Ärzten drei bis vier Risikogruppen: rein konservativ/ambulant, gemischt konservativ-operativ, überwiegend operativ und Hochrisikobereiche wie Notfallmedizin. Die Gesundheitsfragen selbst umfassen wie bei allen BU-Anträgen Vorerkrankungen, Behandlungen, AU-Zeiten und Medikation. Die Kombination aus Risikoklasse und Gesundheitsstatus ergibt die individuelle Prämie.

Wann gilt das nicht?

Einige Versicherer bieten Sondertarife für den Marburger Bund oder ärztliche Berufsverbände, bei denen die Risikoklassifizierung vereinfacht ist. Auch bei Wechsel der Fachrichtung nach Vertragsabschluss ändert sich die Risikoklasse nicht rückwirkend.

Ärzteversichert vergleicht die Risikoklassifizierungen verschiedener BU-Versicherer und findet den Tarif mit der besten Einstufung für die jeweilige Fachrichtung.

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