Erfahrene Ärzte empfehlen, den PKV-Wechsel frühzeitig zu prüfen, wenn das Gehalt die Versicherungspflichtgrenze übersteigt, da jüngere Ärzte in der PKV deutlich günstigere Eintrittskonditionen erhalten als ältere. Viele Kollegen berichten, dass sie den Höchstbeitrag in der GKV als unverhältnismäßig empfinden, da die Leistungen identisch mit denen niedriger verdienender Versicherter sind. Der häufigste Tipp: vor dem Wechsel eine langfristige Vergleichsrechnung über mindestens 30 Jahre erstellen lassen.
Hintergrund
Die GKV-Beitragsbemessungsgrenze bedeutet für Ärzte mit Einkommen darüber: Sie zahlen den Höchstbeitrag, erhalten aber keine besseren Leistungen. In der PKV richtet sich der Beitrag dagegen nach Gesundheitszustand, Eintrittsalter und gewähltem Tarif – nicht nach dem Einkommen. Für Ärzte mit Familie kann die GKV durch die Familienversicherung dennoch günstiger sein.
Wann gilt das nicht?
Ärzte mit chronischen Vorerkrankungen sollten den GKV-Verbleib ernsthaft erwägen, da die PKV Risikozuschläge oder Ausschlüsse vorsehen kann. Auch bei geplanter Teilzeit oder Sabbatical bleibt die GKV mit einkommensabhängigen Beiträgen flexibler.
Ärzteversichert erstellt individuelle Langfristvergleiche zwischen GKV und PKV und berücksichtigt dabei die persönliche Lebensplanung und Karriereerwartung.
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