GKV-Bonusprogramme bieten Ärzten als Vorteile finanzielle Prämien von bis zu 300 Euro jährlich, Anreize zur eigenen Gesundheitsvorsorge und Zuschüsse zu Präventionsmaßnahmen. Als Nachteile stehen dem der Verwaltungsaufwand für Nachweise, Datenschutzbedenken bei der Weitergabe von Gesundheitsdaten an die Kasse und der vergleichsweise geringe finanzielle Effekt im Verhältnis zum GKV-Höchstbeitrag gegenüber. Für gesundheitsbewusste Ärzte überwiegen die Vorteile dennoch.

Hintergrund

Vorteile umfassen auch die indirekte Gesundheitsförderung: Ärzte, die an Bonusprogrammen teilnehmen, nehmen nachweislich mehr Vorsorgeuntersuchungen wahr. Nachteile betreffen die unterschiedliche Werthaltigkeit der Programme – manche Kassen bieten hochwertige Sachprämien, andere nur geringe Geldbeträge. Auch die Kriterien variieren stark zwischen den Kassen.

Wann gilt das nicht?

Für Ärzte mit knapper Zeit und geringem Interesse an der Nachweisführung können die Bonusprogramme mehr Aufwand als Nutzen bedeuten. Auch der finanzielle Anreiz von 150–300 Euro ist für Gutverdiener marginal.

Ärzteversichert berücksichtigt bei der Kassenempfehlung auch die Bonusprogramme, um GKV-versicherten Ärzten den maximalen Nutzen zu sichern.

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