Erfahrene GKV-versicherte Ärzte berichten, dass sich der Selbstbehalttarif als „Gesundheitsprämie" von bis zu 600 Euro jährlich lohnt, solange man gesund bleibt und kaum Leistungen in Anspruch nimmt. Beim Kostenerstattungstarif empfehlen Kollegen, vorab die tatsächliche Erstattungsquote der eigenen Kasse zu prüfen – die Differenz zwischen GOÄ-Rechnung und GKV-Erstattung beträgt oft 30–50 %. Der wichtigste Tipp: vor Abschluss eines Wahltarifs die Bindungsfrist und Kündigungsmodalitäten genau lesen.

Hintergrund

Ärzte berichten, dass der Kostenerstattungstarif den Zugang zu kürzeren Wartezeiten und Privatsprechstunden ermöglicht, aber nicht kostendeckend ist. Die Restkosten müssen aus eigener Tasche gezahlt werden. Beim Selbstbehalttarif empfehlen Kollegen, den Selbstbehalt nicht höher als die erwartete Prämienersparnis zu wählen.

Wann gilt das nicht?

Für Ärzte mit chronischen Erkrankungen oder regelmäßigem Facharztkontakt ist der Selbstbehalttarif unvorteilhaft. Auch wer unsicher ist, ob er die Bindungsfrist einhalten kann (z. B. bei geplantem Kassenwechsel), sollte keinen Wahltarif abschließen.

Ärzteversichert berechnet die tatsächliche Ersparnis durch GKV-Wahltarife und vergleicht sie mit gleichwertigen PKV-Alternativen.

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