Erfahrene Ärzte empfehlen einen Goldanteil von 5–10 % des Gesamtportfolios in Form physischer Barren (100 g oder 1 oz) oder Gold-ETCs mit Auslieferungsanspruch und raten von Goldschmuck als Anlage und Zertifikaten ohne physische Hinterlegung ab. Der häufigste Tipp: Gold nicht als spekulative Anlage, sondern als langfristige Portfolioabsicherung betrachten und den Kaufzeitpunkt nicht überoptimieren. Viele Kollegen berichten, dass sie Gold regelmäßig in kleinen Tranchen kaufen (Cost-Averaging), um Preisschwankungen auszugleichen.

Hintergrund

Für die Lagerung empfehlen Ärzte Bankschließfächer oder zertifizierte Edelmetall-Lagerstätten mit Versicherungsschutz. Die Kosten für ein Bankschließfach liegen bei 50–200 Euro jährlich. Gold-ETCs wie Xetra-Gold oder Euwax Gold II werden steuerlich wie physisches Gold behandelt, wenn ein Auslieferungsanspruch besteht.

Wann gilt das nicht?

Für Ärzte mit kurzfristigem Liquiditätsbedarf ist Gold ungeeignet, da der Verkauf Zeit erfordert und Preisschwankungen kurzfristig erheblich sein können. Auch bei bestehenden Schulden hat die Tilgung Vorrang vor der Goldanlage.

Ärzteversichert hilft bei der Abstimmung der Goldanlage mit der Gesamtvorsorgestrategie und berät zur Versicherung physischer Goldbestände.

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