Gruppenversicherungen bieten Arztpraxen als zentrale Vorteile steuerfreie Sachbezüge bis 50 Euro monatlich pro Mitarbeiter, günstigere Konditionen durch Gruppenrabatte, vereinfachte Gesundheitsprüfungen und eine wirksame Mitarbeiterbindung in Zeiten des MFA-Mangels. Als Nachteile stehen dem laufende Kosten für den Praxisinhaber, der Verwaltungsaufwand bei Personalwechseln und die Bindung an einen Versicherer gegenüber. Für Praxen mit drei oder mehr Mitarbeitern überwiegen die Vorteile.

Hintergrund

Vorteile umfassen auch die Möglichkeit, die Gruppenversicherung als Betriebsausgabe steuerlich geltend zu machen und das Employer Branding der Praxis zu stärken. Nachteile betreffen die eingeschränkte Individualisierung – Gruppentarife bieten standardisierte Leistungen, die nicht jedem Mitarbeiter gleich nützen. Auch die Kündigung einzelner Mitarbeiter aus der Gruppenversicherung kann kompliziert sein.

Wann gilt das nicht?

Für Praxen ohne Angestellte oder mit nur geringfügig Beschäftigten sind Gruppenversicherungen nicht sinnvoll. Auch wenn die Mitarbeiter bereits über eigene umfassende Versicherungen verfügen, ist der Zusatznutzen begrenzt.

Ärzteversichert findet die optimale Gruppenversicherungslösung für jede Praxisgröße und übernimmt die laufende Verwaltung.

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