Der häufigste Fehler bei der Wahl eines Abrechnungsdienstleisters ist die ausschließliche Orientierung am Preis, ohne die Abrechnungsqualität, das Mahnwesen und die fachspezifische Expertise des Anbieters zu prüfen. Weitere typische Fehler sind lange Vertragslaufzeiten ohne Kündigungsmöglichkeit, fehlende Transparenz über die tatsächlich abgerechneten Leistungen und mangelnde Datenschutz-Compliance bei der Übermittlung von Patientendaten. Ein guter Abrechnungsdienstleister steigert das Honorar um 10–20 % gegenüber der Eigenabrechnung.
Hintergrund
Professionelle Abrechnungsdienstleister optimieren die Ziffernanwendung, übernehmen das Mahnwesen und verhandeln bei Erstattungsstreitigkeiten mit PKV-Versicherern. Die Kosten liegen typischerweise bei 3–5 % des abgerechneten Umsatzes. Wichtig ist, dass der Dienstleister Erfahrung mit der eigenen Fachrichtung hat, da die Abrechnungsmöglichkeiten fachspezifisch stark variieren.
Wann gilt das nicht?
Für Praxen mit geringem Privatpatienten-Anteil lohnt sich ein externer Dienstleister oft nicht. Auch Praxen mit eigenem, gut geschultem Abrechnungspersonal können intern effizienter arbeiten.
Ärzteversichert vermittelt geprüfte Abrechnungsdienstleister und berät zur optimalen Abrechnungsstrategie für jede Fachrichtung.
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