Der häufigste Fehler bei der Absicherung im Praktischen Jahr (PJ) ist das Aufschieben der Berufsunfähigkeitsversicherung, obwohl gerade im PJ die Gesundheitsfragen am einfachsten zu beantworten sind und die Prämien besonders günstig ausfallen. Weitere typische Fehler sind die Unkenntnis über den eigenen Haftpflichtstatus (oft über das Krankenhaus abgedeckt, aber nicht immer), die Vernachlässigung der Krankenversicherungsprüfung und der fehlende Notgroschen für unerwartete Ausgaben während des gering vergüteten PJ.
Hintergrund
Im PJ liegt die Aufwandsentschädigung bei rund 400–600 Euro monatlich, was die finanzielle Belastbarkeit einschränkt. Eine BU-Versicherung ist dennoch ab ca. 50 Euro monatlich abschließbar und sichert den späteren Ärzteberuf ab. Die Berufshaftpflicht wird im PJ in der Regel vom Krankenhaus gestellt, sollte aber schriftlich bestätigt werden.
Wann gilt das nicht?
PJ-Studierende mit umfassender Familienabsicherung (z. B. Eltern mit Berufsunfähigkeitsschutz für Kinder) können die BU ggf. um wenige Monate verschieben. Die Haftpflichtfrage ist jedoch immer zu klären.
Ärzteversichert berät PJ-Studierende kostenlos zur optimalen Absicherung und hilft, die BU frühzeitig zu den besten Konditionen abzuschließen.
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