Der häufigste Fehler bei der Altersvorsorge für Ärzte ist die ausschließliche Abhängigkeit vom Versorgungswerk, obwohl die dortige Rente typischerweise nur 50–70 % des letzten Bruttoeinkommens ersetzt und die Kaufkraft durch Inflation weiter sinkt. Weitere typische Fehler sind der zu späte Beginn privater Vorsorge (erst nach der Existenzgründung statt bereits in der Weiterbildung), teure Versicherungsprodukte statt kostengünstiger ETF-Sparpläne und die fehlende Berücksichtigung der Krankenversicherungsbeiträge im Ruhestand.
Hintergrund
Der Zinseszinseffekt macht den Startzeitpunkt entscheidend: Wer mit 30 statt mit 40 beginnt, kann bei gleichem monatlichen Beitrag das doppelte Endvermögen aufbauen. Empfohlen wird eine Sparquote von 15–20 % des Nettoeinkommens, verteilt auf alle drei Schichten der Altersvorsorge. Teure Provisionsprodukte (Lebensversicherungen, geschlossene Fonds) sollten zugunsten transparenter, kostengünstiger Anlageformen vermieden werden.
Wann gilt das nicht?
Ärzte mit hohem Immobilienvermögen oder anderen passiven Einkommensquellen können eine geringere Sparquote für die klassische Altersvorsorge ansetzen.
Ärzteversichert erstellt individuelle Altersvorsorgekonzepte, die die Versorgungslücke schließen und alle steuerlichen Optimierungsmöglichkeiten nutzen.
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