Der häufigste Fehler von Ärzten bei Anleihen-Investments ist die Unterschätzung des Zinsänderungsrisikos bei langlaufenden Anleihen, deren Kurse bei steigenden Zinsen erheblich fallen können – auch bei Staatsanleihen höchster Bonität. Weitere typische Fehler sind die Konzentration auf Hochzinsanleihen (High Yield) ohne angemessene Risikoabwägung, der Kauf von Einzelanleihen statt diversifizierter Anleihen-ETFs und die Vernachlässigung der Inflation, die die reale Rendite schmälert.
Hintergrund
Anleihen dienen im Portfolio als stabilisierende Beimischung zum Aktienanteil. Für Ärzte eignen sich kurzlaufende Staatsanleihen-ETFs oder inflationsindexierte Anleihen als risikoarmer Portfoliobaustein. Die Rendite liegt 2026 bei Bundesanleihen bei rund 2–3 % – nach Steuern und Inflation oft nahe null.
Wann gilt das nicht?
Für Ärzte mit langem Anlagehorizont (20+ Jahre) kann ein höherer Aktienanteil sinnvoller sein als Anleihen. Auch bei bestehenden sicheren Einkünften (Versorgungswerk-Rente) ist der Stabilisierungsbedarf durch Anleihen geringer.
Ärzteversichert integriert die Anleihestrategie in die Gesamtvorsorgeplanung und berät zur optimalen Aufteilung zwischen sicheren und renditeorientierten Anlagen.
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