Der häufigste Fehler bei der Auslandskrankenversicherung für Ärzte ist die Annahme, dass die reguläre PKV weltweit unbegrenzt leistet – tatsächlich beschränken viele PKV-Tarife den vollen Versicherungsschutz auf Europa oder begrenzen die Geltungsdauer im außereuropäischen Ausland auf wenige Monate. Besonders bei Kongressreisen, Forschungsaufenthalten oder Sabbaticals fehlt häufig eine separate Absicherung für den medizinisch notwendigen Rücktransport.
Hintergrund
PKV-Tarife leisten zwar grundsätzlich auch im Ausland, aber oft mit erheblichen Einschränkungen: Die Geltungsdauer außerhalb Europas ist in vielen Tarifen auf ein bis sechs Monate begrenzt. Medizinischer Rücktransport ist in der regulären PKV selten enthalten. Eine separate Auslandskrankenversicherung kostet oft nur 10–30 Euro pro Jahr und schließt genau diese Lücken. Ärzte, die regelmäßig auf internationalen Kongressen oder bei Auslandseinsätzen tätig sind, sollten zudem auf eine Langzeit-Auslandskrankenversicherung achten.
Wann gilt das nicht?
Einige Premium-PKV-Tarife bieten weltweiten Schutz ohne zeitliche Begrenzung und inkludieren den Rücktransport. In diesen Fällen ist eine zusätzliche Police überflüssig – allerdings sollte dies im Tarif explizit geprüft werden.
Ärzteversichert analysiert den bestehenden PKV-Schutz von Ärzten und identifiziert Deckungslücken bei Auslandsaufenthalten, damit kein vermeidbares Risiko offen bleibt.
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